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BLOG THEMEN
Die Abenteuer von Marlene und Timmy der Ziege
Kathrin Baltzer


 

Buchempfehlungen für Erwachsene

 

Die entführte Prinzessin

Von Drachen, Liebe und anderen Ungeheuern.

Autorin: Karen Duve

ISBN 3442461421

 

Es ist ein hochamüsanter und spannender Ritter- wie Liebesroman, der das Genre ebenso durch den Kakao zieht wie er es achtet. Obendrein hat die Geschichte auch noch Tiefgang. Einer meiner "Lieblingsbrüller", mit denen ich meinen Freunden das Buch immer wieder gern ans Herz lege, ist:

Als der Ritter Bredur aus dem hohen Norden in den Süden zieht, um seiner entführten Herzensdame, der Prinzessin Lisvana, zu folgen und zu erretten, sieht er eines Tages einen Drachen über sich fliegen. Sein Pferd ist schon am kolabieren und er rüstet sich mit dem Schwert für den Kampf. Da brüllt ihm der Zauberer Friedlin Gaspajori zu, der auf dem Rücken des Drachen sitzt:

"Keine Aaaangst! Der tuuuuuut nichts. Der will nur spiiiielen."

 

Glennkill

Ein Schafskrimi

Autor: Leonie Swann

ISBN 3442464153

 

Offenbar sind Schaf-Geschichten jetzt groß in Mode - von "Wolf sein" über "Shaun das Schaf" bis "Glennkill". Das schadet in diesen drei Fällen jedoch nichts, denn es sind verdammt gute Geschichten. Dazu, dass der Schafskirmi "Glennkill" auf der Bestsellerliste steht, kann man nur sagen: "zu recht!".

Die erste Seite überzeugt schon (wie es sich für einen guten Roman gehört):

> "Gestern war er noch gesund", sagte Maud. Ihre Ohren zuckten nervös.
"Das sagt gar nichts", entgegnete Sir Richfield, der älteste Widder der Herde, "er ist ja nicht an einer Krankheit gestorben. Spaten sind keine Krankheit."

... Sie hatten Ruhe bewahrt, als sie ihren Schäfer an diesem Morgen so ungewohnt kalt und leblos vorgefunden hatten, und sie waren sehr stolz darauf. Natürlich hatte es im ersten Schrecken ein paar unüberlegte Rufe gegeben: "Wer bringt uns jetzt Heu?" etwa, oder "Ein Wolf! Ein Wolf!" Aber Miss Marple hatte schnell dafür gesorgt, dass keine Panik ausbrach. Sie erklärte, dass mitten im Sommer auf der grünsten und fettesten Weide Irlands sowieso nur Dummköpfe Heu fressen würden und dass selbst die raffiniertesten Wölfe ihren Opfern keinen Spaten durch den Leib jagen. Und ein solches Gerät ragte ganz zweifellos aus den morgenfeuchten Innereien des Schäfers. <

Wie die Schafherde - ganz besonders Miss Marple - versucht den Mörder ihres Schäfers ausfindig zu machen, ist in jedem Fall lesenswert und eine besondere Zugabe ist das Schafsdaumenkino am Ende der Seiten.




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