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BLOG THEMEN
Die Abenteuer von Marlene und Timmy der Ziege
Kathrin Baltzer


 

Buchempfehlungen für Kinder

 

Wolf sein

Autorin: Bettina Wegenast
Illustration: Katharina Bußhoff

Alter: ab 6 Jahren
ISBN-13: 9783794160464
ISBN-10: 3794160460

 

"Der Der Wolf ist tot! Die beiden Schafe Kalle und Locke freuen sich darüber genauso wie die Familie der Schweine. Doch wer wird der neue Wolf? Kalle fühlt sich zu dieser Aufgabe berufen."

Dieses Buch ist wirklich eine hinreißende kurzweilige Geschichte über Rollentausch und den Wolf in uns. Humorvoll und unterhaltsam für Kinder und die Vorleser.

 

 

Lustige Geschichten

Autor: Wladimir Sutejew
Illustration: Wladimir Sutejew

Alter: ab 5 Jahren
ISBN-13: 9783928885140
ISBN-10: 3928885146

 

Sutejew sagte über sich: "Ich habe ein Geheimnis: Ich schreibe mit der rechten und zeichne mit der linken Hand. So weiß jede, was die andere tut." Er ist einer der ersten sowjetischen Zeichner und Regisseure von Zeichentrickfilmen und Illustrator von Kinderbüchern vieler beliebter Autoren. (so und noch viel mehr kann im Vorwort des Buches erfahren werden)

Ich kann mir eine Kindheit ohne seine Bilderbücher nicht vorstellen. Also will ich hiermit jeder Mutter und jedem Vater dringend ans Herz legen, auch ihre Kinder nicht ohne die lustigen Tiergeschichten aufwachsen zu lassen.

Am meisten erinnere ich mich an die Ente und das Küken, die zur gleichen Zeit aus ihrem Ei schlüpfen. Das Kücken macht stets alles der Ente nach und sagt: "Ich auch". Die Ente ärgert sich immer mehr darüber. Als sie beschließt zu schwimmen, macht das Kücken ihr auch dieses nach und ertrinkt. Die Ente rettet jedoch das Küken und sie werden Freunde. Im Schulhort hatten wir das Buch auf russisch. Immer wenn heute jemand "Ich auch" sagt, klingt es in meinem Kopf sofort "Ja tosche" (auf russisch).


Die geheime Benedict-Gesellschaft

Autor: Trenton Lee Stewart
Illustration: Carson Ellis

Alter: ab 12 Jahren
ISBN-13: 9783827051202
ISBN-10: 3827051207

 

"Bist du ein begabtes Kind, das nach besonderen Herausforderungen sucht? Als Reynie die mysteriöse Zeitungsannonce liest, fühlt er sich sofort angesprochen. Zusammen mit vielen anderen Bewerbern nimmt er an der Prüfung teil. Aber nur ihm und drei weiteren Kindern - Kate, Kleber und Constance - gelingt es, jede der kniffligen Aufgaben zu lösen. ... Zusammen sollen sie nun zu einer geheimen Mission antreten, die alles andere als ungefährlich ist: Undercover werden sie in das Lerninstitut für die besonders Erleuchteten eingeschleust, wo sie herausfinden sollen, was der skrupellose Mr Curtain im Schilde führt."

Allein die Prüfungen sind schon unglaublich spannend und das bleibt bis zum Ende ihrer gefährlichen Undercover Mission so. Liebhaber von Krimis und Geheimaktionen kann ich das Buch nur wärmstens ans Herz legen - sowohl Kindern wie Erwachsenen.

Trenton Lee Stewart erklärt dazu etwas sehr bemerkenswertes: ihn hätte die Überzeugung inspiriert, dass Kinder zwar oft gesehen, aber selten gehört und immer unterschätzt werden.

 

Die halsüberkopfund
kragendramatisch
abenteuerliche Katastrophen
expedition der Alex Morningside

Autorin: Adrienne Kress
Illustration: Graham Howells

Alter: ab 10 Jahren
ISBN-13:
978-3401061641
ISBN-10: 340106164X

 

Zuerst wusste ich nicht, was ich mit diesem merkwürdigen Buch anfangen sollte. Doch dann entschied ich einfach, meinem Verstand Urlaub zu geben und mich in die Geschichte fallen zu lassen und ich stellte schnell fest, das die Autorin und ich Schwestern im Geiste sind.

Es beginnt damit, dass besagte Alex Morningside sich auf die Suche nach ihrem entführten Lehrer und besten Freund Mr. Underwood macht. Wie der Titel es schon vermuten läßt, folgt eine absolut verückte Abenteuergeschichte. Dies ist eines der sehr sehr seltenen Bücher, die ich zweimal gelesen habe - und zwar weil es soviel Spaß gemacht hat und ich nicht wollte das es schon aufhört. Also fing ich das Buch gleich nochmal von vorne an. Vorallem die Schlusspointe ist zum schreien komisch ABER ich will nicht zuviel veraten.

Nur hier ein paar Leckerbissen, aus Adrienne Kress Kommentaren, die wohl jeder nachvollziehen kann oder sich dringend zu Herzen nehmen sollte:

Alex Morningside versucht den Bildband über das Haus auf dem Hügel zu studieren, in dem sie eine verborgene Schatzkarte vermutet. Aber:

"Bildbände lassen ihren Inhalt - ganz egal, worum es sich dabei handelt - immer äußerst attraktiv erscheinen. ... Zum Beispiel Schimmel. Ein Bildband über Schimmel würde prächtige Abbildungen von smaragdgrün schimmernden Schimmel in der Morgensonne darbieten. Man wäre geneigt zu glauben, dass es nichts Wundervolleres zum Früstück geben könne, als eine gute, alte Schüssel voll Smaragdgrünen Schimmel. ... [Aber] Bildbände sind so extrem langweilig geschrieben, dass man einfach gar nicht anders kann, als jeden Versuch einer Lektüre aufzugeben und die Abbildungen zu betrachten. Und trotzdem versucht man jedes Mal, den Text des Bildbandes zu lesen; man versucht es wirklich und aufrichtig, aber es klappt nicht. Ganz egal, wie sehr man sich auch konzentriert: Irgendwann wird der Blick glasig und die Gedanken schweifen ab."

Alex versucht später, aus eben diesem Haus, das ein Museum ist, zu fliehen, wo sie es gewagt hatte, über ein rotes Absperrkordel zu klettern. Soll ich veraten wie es ausgeht? Nur soviel dazu - denn diese Warnung deutet es schon an:

"Liebe Leser, lasst euch das eine Warnung sein. Im Leben gibt es manche Dinge, mit denen man ungestraft davonkommt - zum Beispiel eine Woche lang mit ungewaschenen Socken herumzulaufen (sofern man tolerante Freunde hat). Aber ich muss euch leider sagen, dass man mit manchen Dingen, vor allem den ernsthafteren Dingen, egal wie sorgfältig man plant und egal wer einem zur Seite steht, nicht davon kommt. Man kommt nicht davon mit einem Bankraub, was ja völlig klar ist. Man kommt ganz sicher nicht davon mit einem Mord. Und man kommt auch nicht davon, wenn man seine Mutter nicht anruft, also versucht das erst gar nicht. Und dann gibt es noch etwas, liebe Leser, mit dem man niemals, absolut niemals davon kommt: Niemand klettert jemals ungestraft über eine rote Absperrkordel."

Alex gerät an Lord Poppinjay der das Prinzip des "Mentalen Diktierens" erfunden hat, das heißt Diktieren mit Gedanken. Er sucht eine Assistentin mit folgenden Qualifikationen:

"Ich benötige jemanden mit hervorragenden Schreibmaschinenkenntnissen, exzellenten Büroablagefähigkeiten und exquisten Gassigehvermögen."

Alex muss sich einem mentalen Dikat unterziehen:

" 'Wenn ich Los sage, dann schreibst du alles auf, was ich gerade denke ... Fertig? ... LOS!'
Und dann stand er da, presste die Finger an die Schläfen und schloss die Augen. Man konnte also nur annehmen, dass er gerade schrecklich intensiv nachdachte. Alex starrte ihn ungläubig ein paar Sekunden an. Der Hund jaulte leise.
'Fertig!' rief Lord Poppinjay und riss plötzlich die Augen auf. 'Dann wollen wir mal sehen.'
Zögernd reichte Alex ihm den leeren Notizblock. Lord Poppinjay warf einen Blick darauf und nickte.
'Gut, ganz hervorragend. Du hast den Test bestanden. Denn ich hatte an gar nichts gesacht! Du hast die Stelle!' "

 



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